FAQ - frequently asked questions

Ist Inkasso überhaupt seriös?

Inkasso ist eine absolut seriöse Dienstleistung, gesetzlich streng reglementiert.

Was kostet Inkasso?

Sämtliche Inkassogebühren gehen als Verzugsschaden zulasten des Schuldners.

Wie kann ich die PNO erreichen?

Tel.: +49 (0) 991 2962 900
Mail: info@pno-inkasso.de

Weitere FAQ

Die Zusammenarbeit mit der PNO bzw. einem Inkassodienstleister allgemein bedeutet für Sie vor allem weniger Stress und zeitlichen wie finanziellen Aufwand, um an Ihr Geld zu kommen. Wir übernehmen sämtliche notwendigen Schritte für Sie und in Ihrem Sinne.

Unsere Dienstleistung erstreckt sich vom vorgerichtlichen Inkasso über die Einleitung des gerichtlichen Mahnverfahrens bis zur nachgerichtlichen Betreuung Ihrer Forderungsangelegenheiten. Einmal erwirkte Titel können wir in die Überwachung nehmen.

Sollte es im Zuge der Realisierung zu einem Widerspruch durch die Gegenseite kommen, kann auch das Klageverfahren über unsere Verbundkanzlei problemlos mit uns durchgeführt werden.

Sämtliche Maßnahmen, die wir vorgerichtlich durchführen, sind für unsere Mandanten kostenneutral. Unsere Inkassogebühren berechnen wir direkt als Verzugsschaden an den säumigen Zahler. Die einzigen Kosten, die vorgerichtlich entstehen können, sind Ermittlungs- und Recherchekosten, bspw. für Adressrecherchen bei unbekannter Schuldneradresse.

Sollten unsere vorgerichtlichen Realisierungsmaßnahmen fruchtlos verlaufen, berechnen wir unseren privaten Mandanten eine Pauschale von 15,00 Euro. Alle weiteren Realisierungsmaßnahmen können mit Kosten verbunden sein. Details dazu bitten wir unseren AGB zu entnehmen.

Sie haben verschiedene Möglichleiten der Fallübergabe:

  • Manuelle Übergabe über Mandantenportal
  • Übergabe mehrerer Fälle gleichzeitig als maschinenlesbares Format (.xls)
  • Datenexport aus Ihrem bestehenden ERP System via Schnittstellenanbindung (s. dazu Technik)
  • Fallübergabe via PNO inkasso App für iOS- und Android-Geräte

Ja. Sie können sich mit Ihren persönlichen Zugangsdaten in unserem Mandantenportal anmelden und sämtliche Bearbeitungsfortschritte ansehen. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach der Fallübergabe via E-Mail. Sie können sich den Bearbeitungsfortschritt auch mobil in der PNO App ansehen.

Das vorgerichtliche Inkasso ist der erste Großabschnitt des gesamten Inkassoprozesses. Es erstreckt sich von der Eingabe eines Inkassofalls bis zur Einleitung des gerichtlichen Mahnverfahrens durch Stellung des Mahnantrages. Dabei umfasst das vorgerichtliche Inkasso folgende Einzelschritte, bzw. kann diese umfassen:

  • 1. Inkassomahnung
  • 2. Inkassomahnung
  • Telefoninkasso
  • Rechtsanwaltsmahnung

Im vorgerichtlichen Stadium versenden wir zunächst zwei Mahnungen im Abstand von je vierzehn Tagen an die Gegenseite und führen eine Bonitätsprüfung durch. Anschließend setzen wir uns telefonisch mit der Schuldnerseite in Verbindung. Wenn hierbei auch keine Zahlungsvereinbarung mit dem Schuldner getroffen werden kann, wird eine Mahnung von Seiten unserer Verbundkanzlei versandt, wenn Sie dies wünschen.

Das gerichtliche Mahnverfahren ist der zweite Großabschnitt im gesamten Inkassoprozess. Es beginnt mit dem Antrag auf Mahnbescheid und mündet in einem Titel oder der Realisierung.

Bei einem gerichtlichen Mahnverfahren müssen Sie mit den Gerichtkosten für den Mahnbescheid in Vorleistung gehen. Diese Kosten werden dem Schuldner jedoch im Mahnbescheid selbst als Verzugsschaden auferlegt. D.h., dass Sie bei erfolgreicher Realisierung dieses Geld vom Schuldner zurückerhalten.

Anschließend wird der Mahnbescheid amtlich an den Schuldner zugestellt und die Schuldnerseite hat 14 Tage Zeit, Widerspruch einzulegen. Erfolgt kein Widerspruch, beantragen wir für Sie einen Vollstreckungsbescheid, der dem Schuldner ebenfalls zugeht. Auch gegen dieses Gerichtsdokument besteht eine 14-tägige Einspruchsfrist. Sofern die Gegenseite keine Rechtsmittel geltend macht, wird der Vollstreckungsbescheid rechtskräftig. Ab diesem Zeitpunkt besteht ein sog. Titel über die Gesamtforderung. Dieser kann dann 30 Jahre lang vollstreckt werden.

Liegt der Vollstreckungsbescheid vor, mahnen wir den Schuldner nochmals an, um ihm die Chance zur Zahlung zu geben und sich damit weitere Zwangsvollstreckungsmaßnahmen sowie damit verbundene Kosten zu ersparen. Anschließend kommen wir mit einer E-Mail bzgl. der verschiedenen Zwangsvollstreckungsmaßnahmen auf Sie zu.

In der Überwachung arbeiten wir an dem im Rahmen der Bearbeitung erwirkten Titel bzw. an Bestandstiteln, die Sie uns auch übergeben können. Wir führen ein lückenloses Bonitätsmonitoring durch. Eine Realisierung offener Forderungen ist so sogar noch Jahrzehnte später möglich, sollte eine zeitnahe Beitreibung aufgrund einer schlechten Schuldnerbonität nicht möglich sein.

Oft verbessert sich die Bonität von Schuldnern im Laufe der Zeit, beispielsweise durch:

  • Erbschaft
  • Heirat
  • Geldgewinn
  • Qualifikation & Arbeit

Konditionen für die Überwachung

In der Überwachung gibt es vier unterschiedliche Konditionsmodelle:

  1. Sie tragen sämtliche Kosten für Bonitätsmonitoring, Vollstreckungsmaßnahmen und Recherchen selbst, dann erhalten Sie im Erfolgsfall Ihre gesamte Forderung samt Auslagen.
  2. Sie zahlen die erste Zwangsvollstreckungsmaßnahme selbst. Sollte diese jedoch nicht erfolgreich sein, übernehmen wir das Risiko für sämtliche weitere Maßnahmen und erhalten dafür 30% der Hauptforderung als Erfolgsprovision.
  3. Sie zahlen keine einzige Vollstreckungsmaßnahme und übergeben uns Ihren Fall zur kompletten Bearbeitung auf unser Risiko. Dann berechnen wir eine Erfolgsprovision von 70% auf die Hauptforderung.
  4. Sie übergeben uns einen bestehenden Titel zur Überwachung und Realisierung. Dann arbeiten wir mit einer Erfolgsprovision von 50%. Da unsere eigenen Kosten nicht mittituliert sind.

Sollten Sie die Kosten für die Zwangsvollstreckung auf keinen Fall tragen wollen, können wir diese in der Titelüberwachung für Sie komplett übernehmen. Dann entscheiden wir selbst (aber natürlich immer in Ihrem Sinne) welche Vollstreckungsmaßnahmen wann eingeleitet werden. Sämtliche entstehenden Vollstreckungskosten gehen zu unseren Lasten.

Diese Option ist mit einer Erfolgsprovision i.H.v. 30% auf die Hauptforderung verbunden. Bitte beachten Sie dazu unsere AGB.

In diesem Falle erhalten wir eine Benachrichtigung vom Insolvenzverwalter über die bevorstehende Insolvenzeröffnung sofern der Schuldner Sie bzw. uns als Gläubiger angibt. Zudem setzt der Insolvenzverwalter eine Frist zur Forderungsanmeldung. Das bedeutet, dass wir uns aktiv beim Insolvenzverwalter melden müssen und ihm mitteilen, dass wir bzw. Sie eine offene Forderung gegen den Schuldner haben. Für die Forderungsanmeldung bereiten wir die nötigen Unterlagen vor, beantworten alle Nachfragen und informieren Sie über den aktuellen Sachstand dazu.

Die Insolvenzanmeldung ist dabei kostenpflichtig. Ob Sie diese Kosten selbst tragen, oder wir die Kosten übernehmen, hängt von der Einzelvereinbarung ab. Die Höhe richtet nach dem Streitwert, sprich der Hauptforderungshöhe, und ist im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) festgeschrieben.

Bei erfolgreicher Realisierung bekommen sie im vorgerichtliche Stadium 100% ihrer Forderung ausbezahlt. Und auch für den Fall, dass eine Forderungsangelegenheit ins gerichtliche Mahnverfahren, die Zwangsvollstreckung oder die Überwachung geht, bekommen Sie im Erfolgsfall Ihre komplette Forderung zurück. Das gilt immer, wenn Sie sämtliche Gerichtskosten und –gebühren selbst tragen möchten. Für den Fall, dass wir diese Kosten für Sie übernehmen und eine Erfolgsprovision vereinbaren, bekommen Sie Ihren Anteil entsprechend dieser Vereinbarung ausbezahlt, wenn wir den Fall erfolgreich abschließen können.

Mediativinkasso ist eine aktuelle Entwicklung aus unserem Hause. Dabei treten wir in enger Abstimmung mit unseren Mandanten als Vermittlungsinstanz zwischen den beiden Parteien auf und setzen uns aktiv für den Erhalt der Geschäftsbeziehung ein. Die Realisierung einer offenen Forderung und der Schutz des geschäftlichen Miteinanders stellen dabei ebenbürtige Ziele dar.

Wir weisen alle Schuldner in der 2. Mahnung darauf hin, dass im weiteren Verlauf der inkassomäßigen Bearbeitung eine SCHUFA-Einmeldung erfolgen kann. Meldet sich der Schuldner daraufhin bei uns, kann eine Einmeldung häufig noch verhindert werden.

Viele Wartezeiten entstehen in der gerichtlichen und nachgerichtlichen Bearbeitung, weil Gerichtsvollzieher und Rechtspfleger teilweise massiv überlastet sind. Dadurch kann sich die individuelle Bearbeitung Ihres Antrages bzw. Auftrages nach hinten schieben. Bearbeitet wird Ihr Anliegen aber auf jeden Fall!

Erscheint ein Schuldner nicht zum vereinbarten Gerichtsvollziehertermin, um seine Vermögensauskunft (ehem. Eidesstaatliche Versicherung) abzugeben, beantragen wir entweder einen Haftbefehl gegen den Schuldner, oder veranlassen eine Drittschuldnererklärung, bspw. bei seinem Arbeitgeber. Das hängt vom Einzelfall ab, jedoch maßgeblich von der Hauptforderungshöhe: Grundsätzlich kommt unter 500 EURO die Drittschuldnererklärung in Frage, der Haftbefehl bei Forderungen über 500 EURO.

Nein. Wir verzichten bewusst auf eine Organisation nach dem Mitglieder-Prinzip. Jeder kann sofort und absolut unkompliziert seine offenen Forderung(en) übergeben.

Ja. Bereits erwirkte, rechtskräftige Titel können jederzeit an uns übergeben werden. Solche Titel gehen dann in unsere Überwachung, wo sie genauso behandelt werden, wie Titel, die wir selbst für unsere Mandanten erwirkt haben. Da unsere eigenen Kosten in solchen Titeln nicht mitberücksichtigt sind, fällt im Erfolgsfall eine Provision i.H.v. 50% der titulierten Summe an. Weitere Informationen dazu finden Sie in unseren AGB.

Wir haben überhaupt keine Untergrenze für Forderungen, jeder Betrag lohnt in der Verfolgung! Selbstverständlich werden alle Forderungen, ganz gleich wie hoch oder niedrig, mit demselben Engagement verfolgt.

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